von Redaktion

Habt ihr schon fleißig gebastelt oder gemalt? Falls ihr es vergessen habt: Am Sonntag ist Muttertag – und mit einem selbstgemachten Geschenk könnt ihr eurer Mama zeigen, wie lieb ihr sie habt – und ihr danken, dass sie sich so gut um euch kümmert. „Dann können sich Rabenkinder das Basteln also sparen“, brummte Waschbär Waldemar. Ich wusste sofort, was er meint: Die Zweibeiner nennen Eltern, die sich nicht gut um ihre Kinder kümmern, manchmal „Rabeneltern“. Dabei sind Raben sogar vorbildliche Eltern. „Anders als Entenküken kommen ihre Küken nackt und blind zur Welt“, quakte Agnes. „Ihre Eltern füttern sie mehrere Wochen lang und passen auf sie auf. „Die Mama bleibt sogar meist im Nest, während der Papa Futter für die Kleinen sucht“, quakte Agnes. Doch die wollen irgendwann nicht mehr im Nest bleiben – und zwar oft schon, bevor sie fliegen können. Unbeholfen hüpfen sie dann auf Ästen herum oder hocken auf dem Boden, allein und scheinbar verlassen. „Das sieht aber nur so aus“, quakte Agnes. „Die Eltern sind immer in der Nähe und beschützen die Kleinen auch vor Angreifern.“ Sie füttern die Jungraben auch außerhalb des Nestes noch einige Zeit – bis sich die Rabenkinder schließlich selbst ihr Futter suchen können. Eure Paula

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