von Redaktion

Wir Enten sind froh über den Sommer. „Aber warum muss er gleich so übertreiben?“, krächzte Waldkauz Ulrich und wedelte sich mit den Flügeln Luft zu. „Was für eine Affenhitze.“ Darüber wunderte sich meine Entenfreundin Klara. „Hier gibt es keine Affen“, quakte sie. „Ich wüsste auch nicht, was die mit der Hitze zu tun haben.“ Es liegt jedenfalls nicht daran, dass sich Affen am liebsten die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Die Redensart hat wohl einen anderen Ursprung, wie uns die Biberin Frau Dr. Raspelzahn verriet. „Auch wenn man sich da, wie so oft, nicht ganz sicher ist.“ So soll die „Affenhitze“ auf den Berliner Zoo zurückgehen. Der wird im August 175 Jahre alt und ist der älteste Tierpark Deutschlands. Bereits vor mehr als 100 Jahren wurden dort bereits Affen gezeigt. Sie waren in einem Affenhaus untergebracht, in dem es manchmal sehr heiß war. Darum sagten die Berliner auch bei anderen Gelegenheiten gern, es sei heiß „wie in einem Affenstall“. Daraus soll später die Affenhitze geworden sein. Dabei haben es Affen bei Hitze vergleichsweise gut: Ähnlich wie Menschen haben auch Schimpansen und Gorillas Schweißdrüsen. Ich habe euch ja schon neulich gequakt: Wer schwitzt, kühlt seinen Körper dadurch ab. Eure Paula

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