München – Die Polizei hat einem Vater per Telefon bei der Reanimation seiner Tochter geholfen. Der Mann hatte den Notruf gewählt, nachdem er die Dreijährige gefunden hatte. Was dem Münchner widerfuhr, ist der Albtraum aller Eltern: Sonntagmorgens um kurz vor vier Uhr bemerkte er, dass seine Tochter leblos in ihrem Bett lag. Die Lippen des dreijährigen Mädchens waren blau angelaufen – es atmete nicht mehr. Er wählte den Notruf. Der Beamte am anderen Ende der Leitung rief sofort einen Notarzt zu der Adresse des Mädchens. Bis die Rettungskräfte eintrafen, befolgte der Vater des Kindes jeden Schritt, den der Polizist zur Wiederbelebung anwies. „Die Wiederbelebungsmaßnahmen bei so kleinen Kindern unterscheiden sich von den normalen“, sagt ein Polizeisprecher. Bei der Herzmassage reiche etwa der Druck von einzelnen Fingern aus, andernfalls könnte der Brustkorb des Kindes Schaden nehmen. Schon nach kurzer Zeit atmete das Mädchen wieder auf. Laut Polizei ist es wieder wohlauf. kab