Wir Enten hatten eine Flaschenpost im See gefunden. Auf dem Zettel darin stand ein Rätsel. „Welcher Fisch steht oft unter Strom?“ Klara war verwirrt: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Karpfen Franz-Josef gefallen würde, wenn man ihn unter Strom setzt“, quakte sie. „Vielleicht fragen wir ihn selbst?“ Gequakt, getan: Von einem Fisch, der unter Strom steht, hatte aber auch Franz-Josef noch nichts gehört. „Des is a Krampf“, blubberte er. „Ganz und gar nicht“, rief da die Biberin Frau Dr. Raspelzahn, die gerade herangeschwommen war. „Solche Fische gibt es wirklich. Der Zitterrochen gehört dazu.“ Von oben haben diese Fische die Form eines Wassertropfens, mit der Schwanzflosse am schmalen Ende. Das Besondere an ihnen: Die Muskeln, die andere Fische dazu nutzen, um ihre Brustflossen zu bewegen, sind bei den Zitterrochen in elektrische Organe umgewandelt. Sie können Stromstöße erzeugen, um Beutetiere wie Krebse und Fische zu betäuben oder sogar zu töten. Auch Angreifer können sie damit abwehren. Sogar ein Taucher im Meer könnte einen Stromschlag bekommen, der für Menschen aber nicht lebensgefährlich ist. Zudem reicht der Stromstoß nur etwa einen halben Meter weit. Da müsste der Taucher also sehr nah ran. Eure Paula