von Redaktion

Nach einem heißen Sommertag ist der Boden am See oft sehr trocken. Ziehen sich am späten Nachmittag dunkle Wolken zusammen, freuen wir Enten uns nicht nur auf die Abkühlung von oben. „Bald duftet es wieder so herrlich nach Regen“, quakte meine Entenfreundin Klara neulich begeistert. Dabei hat Wasser selbst gar keinen Geruch. Trotzdem riecht es ganz typisch, wenn Regen auf trockenen Boden fällt. Die Zweibeiner haben dafür sogar einen Namen: „Petrichor“ nennen sie diesen besonderen Geruch. Forscher haben herausgefunden, wie dieser entsteht. Wichtig ist offenbar der erdige Duft von „Geosmin“ – ein Stoff, der von Bakterien im Boden gebildet wird. Dazu kommen Pflanzenöle, die von Staubteilchen gebunden werden. Fängt es zu regnen an, treffen die Wassertropfen auf all diese Stoffe. In den kleinen Pfützen am Boden bilden sich winzige Bläschen, die diese einschließen. Wie in einem Glas Sprudel platzen diese. „Dabei werden die Geruchsteilchen in die Luft freigesetzt“, schnatterte Ente Agnes. Ein leichter Luftzug reicht dann, um sie davonzutragen. Der Geruch ist umso intensiver, je trockener der Boden zuvor war und je leichter es regnet. „Dann bleiben die Bläschen länger erhalten – dadurch riecht es stärker“, quakte Agnes. Eure Paula

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