von Redaktion

Ente Agnes wäre gern eine große Naturforscherin geworden. „Aber das geht ja nur, wenn man wie die Biberin Frau Dr. Raspelzahn studiert hat“, quakte sie traurig. So dachte sie zumindest. Denn Wissenschaftler brauchen oft freiwillige Helfer, die nicht studiert haben müssen. Es reicht, wenn sie Zeit und Lust haben, um den Forschern bei der Arbeit zu helfen. Sie brauchen zudem einen Computer mit Internetzugang. Denn es ist so: Bei vielen Forschungsprojekten sammeln Wissenschaftler große Mengen an Fotos und Videos, die jemand auswerten muss. So haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Anthropologie in Leipzig viele Tausend Videos gesammelt und ins Netz gestellt. Aufgenommen wurden diese von Kamerafallen an verschiedenen Orten in der afrikanischen Wildnis. Doch welche Tiere sind auf den Videos zu sehen: drei Schimpansen oder zwei Nagetiere? Und was machen die Tiere? Es würde sehr lang dauern, wenn nur wenige Leute alle Videos anschauen. Darum lassen sich die Forscher auf www.chimpandsee.org unterstützen. Sie hoffen jetzt auf viele Helfer. Denn je mehr Zweibeiner mitmachen, desto schneller ist die Arbeit erledigt. Die Auswertung der gesammelten Infos übernehmen dann wieder die Experten. Eure Paula

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