Bei uns am See wird jetzt im Sommer viel gebaut. Doch keine Sorge: Wir Enten müssen nicht mit unseren Nestern umziehen, um Hochhäusern Platz zu machen. Die Gebäude, die ich meine, stehen zudem oft nur wenige Stunden – ich quake von Sandburgen. Meine Entenfreundin Klara liebt es, kleinen Zweibeinern beim Burgenbauen zuzuschauen. „Sie haben so viel Spaß dabei. Und stürzt eine Burg ein, bauen sie einfach eine neue“, quakte sie. Dazu braucht es etwas Wasser, aber auch nicht zu viel: Es lässt die losen Sandkörner nämlich aneinanderhaften. Die meisten Kinder haben den Dreh schnell raus: Sie nehmen einen Eimer, füllen eine kleine Menge Sand hinein und klopfen diesen fest. Das wiederholen sie so oft, bis der Eimer voll ist. Dann stürzen sie diesen mit Schwung auf den Boden – sodass die offene Seite nach unten zeigt. Nun müssen sie den Eimer nur noch vorsichtig abziehen – schon steht das erste Türmchen. Mit so einer kleinen Burg wollten
sich Zweibeiner auf der Insel Rügen nicht zufrieden geben: Im Juni haben 20 Leute eine Sandburg gebaut, mit der sie den Weltrekord geknackt haben. Die Burg war 17,66 Meter hoch und aus der gewaltigen Menge von 11 000 Tonnen Sand geformt. Das entspricht etwa 550 Lkw-Ladungen. Eure Paula