Hört ihr auch so gern Musik wie ich? Zum Glück ist es bei uns am See nie wirklich still – und zwar auch dann nicht, wenn keine Zweibeiner am Ufer hocken und mal wieder mit ihren Handys laut Musik hören. Weitaus lieber lauschen wir Enten nämlich der Musik der Natur. An dem Zirpen der Heuschrecken kann ich mich kaum daran satthören. „So klingt für mich der Sommer“, quakte ich meiner Entenfreundin Agnes. Schon ein paar Mal habe ich versucht, eine Heuschrecke zu fragen, wie sie das macht. Doch sobald ich den großen Insekten zu nahe kam, hüpften sie davon. „Sie sind schreckhaft“, schnatterte ich. Agnes wusste immerhin etwas über das grüne Heupferd – die größte heimische Heuschreckenart – zu quaken. Es ist grün, wie sein Name schon verrät. Sein Kopf ähnelt dem eines Pferdes. Vom Kopf her zieht sich ein schmaler, brauner Strich über den Rücken. Nur die Herren haben die nötigen Instrumente, um sommerliche Grillenmusik zu machen. „Dazu reiben sie ihre Vorderflügel aneinander“, quakte Agnes. Dadurch entsteht ein lauter Ton, der Heupferde-Damen anlockt. Diese können zwar selbst nicht zirpen. Sie hören der Musik der Herren aber gern zu. „Ihre Ohren sitzen übrigens an den Vorderbeinen“, quakte Agnes. Eure Paula