Viele meiner gefiederten Freunde und auch andere Tiere haben Insekten zum Fressen gern. Viele Zweibeiner finden das allerdings eklig. „Sie wissen gar nicht, was ihnen da entgeht“, sagte Igel Egon der Stachlige. Er gehört zur Tiergruppe der Insektenfresser und kann sich ein Leben ohne Käfer & Co. gar nicht vorstellen. „Insekten enthalten viel Eiweiß“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Die Zweibeiner dürften da gern öfter zugreifen.“ Tatsächlich tun das bereits viele: In vielen anderen Ländern ist es für Menschen nämlich ganz normal, Insekten oder deren Larven zu verspeisen: Wasserkäfer in China, bestimmte Larven in Südafrika oder Grillen in Thailand: Mindestens 2000 Arten sind Zweibeinern als essbare Insekten bekannt: In Thailand sammeln die Zweibeiner Insekten nicht mehr nur. Dort gibt es sogar Grillenfarmen – und die werden immer mehr. Auch bei uns gibt es Zweibeiner, die Insekten probieren, etwa im Burger aus dem Tiefkühlregal eines Supermarkts. In Erlangen versucht es ein Bäcker gerade mit Grillenmehl als Backzutat für Brot. Für das Insektenessen gibt es sogar einen Fachbegriff: „Entomophagie“. Klingt ein wenig nach Ente, hat mit uns aber nichts zu tun. Und: „Entomologen“ nennt man Zweibeiner, die Insekten erforschen. Eure Paula