Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig soll darüber entscheiden, ob Polizisten Tatöwierungen sichtbar zeigen dürfen oder nicht. Die Leipziger Richter ließen die Revision eines Streifenpolizisten aus Franken zu. Der Beamte geht seit sechs Jahren dagegen vor, dass ihm sein Dienstherr verbietet, sich den hawaiianischen Gruß „Aloha“ auf den Unterarm stechen zu lassen. Ein Termin, wann der Fall behandelt wird, stehe noch nicht fest. Zunächst hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof keine Revision zugelassen. lby
Nachdem zwei Infektionen mit einem gefährlichen Hopfenpflanzen-Virus in der Hallertau bestätigt wurden, will die SPD-Landtagsfraktion eine Ausweitung bestehender Beobachtungsprogramme. In Parleiten im Ilmtal sei der „Citrus Bark Cracking Viroid“ nachgewiesen worden. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller fordert: „Wir müssen alles versuchen, um weitere Infektionen der Hopfenpflanzen zu verhindern.“ Der Schaden für das wichtigste Hopfenanbaugebiet weltweit wäre enorm und würde die Existenz vieler Landwirte gefährden. epd
Das Bayerische Hauptstaatsarchiv hat den Nachlass des NS-kritischen Publizisten Fritz Gerlich (1883–1934) erworben. Damit kehrten die Unterlagen aus der Schweiz zurück nach München. Lange nach der Ermordung des einstigen Chefredakteurs der „Münchner Neuesten Nachrichten“, des Vorgängerblatts der „Süddeutschen Zeitung“, und der Zeitung „Der gerade Weg“ seien die Unterlagen an den Unternehmer Max A. Hoefter verkauft worden. Die Forschung habe davon erst nach Jahrzehnten erfahren.
In unserer Berichterstattung vom Montag „Ein Käfer bedroht das Oberland“ zum Asiatischen Laubholzbockkäfer wurde im Zusatzartikel zu weiteren Schädlingen ein falsches Bild gezeigt. Es zeigte nicht den eingeschleppten Asiatischen Moschusbockkäfer, sondern den hier heimischen und ungefährlichen Moschusbockkäfer. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen und zeigen heute zum Vergleich beide Käfer. Der Asiate hat einen auffälligen roten Kragen. mm