Der Hund wartete an der Absturzstelle

von Redaktion

39-Jähriger am Berg tödlich verunglückt

Spitzingsee – Ein 39 Jahre alter Mann aus Irschenberg (Kreis Miesbach) ist auf dem Weg zum Gipfel der Brecherspitz (1683 Meter) in den Tod gestürzt. Er fiel am Dienstag etwa 200 Meter tief und starb noch an Ort und Stelle an seinen Verletzungen. Den Absturz hatte niemand gesehen, wohl aber hörte ein Wanderer, der vor dem Verunglückten von der oberen Fristalm Richtung Gipfel stieg, einen Schrei oder Absturzgeräusche. Er alarmierte die Retter.

An der Unglücksstelle angekommen, fanden die Retter den Hund des 39-Jährigen, der an der Stelle sitzen geblieben war, wo sein Herrschen in die Tiefe gestürzt war. Der Berg ist an der Absturzstelle sehr steil, etwa 45 bis 50 Grad, und außerdem mit großen Felsvorsprüngen durchsetzt, sagt Lorenz Haberle, Stellvertretende Bereitschaftsleiter der Bergwacht Schliersee. „Da sieht man nicht hinunter.“

Von einem Hubschrauber aus seilten sich ein Luftretter und ein Notarzt der Bergwacht Schliersee zu dem Irschenberger ab. Doch die Hilfe kam zu spät. Ehrenamtliche Kräfte mussten auch zwei Wanderer am Berg betreuen, die den Absturz mitbekommen hatten.  cmh

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