Erding – Zweimal hat ein 27-jähriger Erdinger Samstagnacht gegen 23.25 Uhr im Stiftungszelt auf dem Erdinger Herbstfest mit einem Masskrug zugeschlagen. Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft. Das Opfer, ein 35-jähriger Münchner, erlitt eine Nasenbeinfraktur und eine Gehirnerschütterung.
Der Masskrugschläger und der 35-Jährige sind im Mittelgang des Zeltes aneinandergeraten. Der Erdinger soll den Münchner nach einem Wortgefecht gepackt und den Masskrug erst in dessen Gesicht und dann von oben auf den Kopf gedonnert haben. Der zweite Schlag war so heftig, dass der Krug zersplitterte. Der Täter flüchtete, wurde aber vom Ordnungsdienst im Zelt aufgehalten. Er hatte ein Promille Alkohol im Blut. Die Staatsanwaltschaft Landshut stufte die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein.
Gegen 0.15 Uhr kam es zu einer weiteren Gewalttat. Der Polizei wurden drei verletzte Personen vor dem Stiftungszelt gemeldet. Sie waren auf dem Heimweg von drei Unbekannten beleidigt und geschlagen worden. Eines der Opfer fiel nach einem Faustschlag zu Boden. Der 26-Jährige wurde dann auch noch mit Fußtritten gegen Oberkörper und Kopf traktiert.
Ebenfalls gegen 0.15 Uhr gerieten vor dem Weißbräuzelt vier Besucher aneinander. Einer zog sich eine leichte Kopfverletzung zu, ein anderer Schürfwunden. ta