Wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs steht seit gestern ein 31 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Als Mitglied einer Betrügergruppe soll er Seniorinnen um über 230 000 Euro Vermögen gebracht haben. Dabei soll er für die Weiterleitung der Tatbeute abzüglich seines Gewinnanteils an die Drahtzieher in die Türkei gesorgt haben. Einer 90-jährigen Nürnbergerin spiegelte dabei ein Anrufer aus einem Call-Center in Izmir vor, er sei Oberkommissar des Polizeipräsidiums. Er habe ihr erzählt: In der Nachbarschaft sei eingebrochen worden, bei den Tätern sei ein Notizzettel mit ihrem Namen gefunden worden. Um ihr Vermögen vor den Einbrechern zu retten, solle sie alles Bargeld vor ihre Haustür legen. Die Polizei werde es dann zur Sicherung abholen. Daraufhin händigte die Seniorin den Betrügern 40 000 Euro Bargeld, Goldbarren im Wert von rund 100 000 Euro sowie eine Münzsammlung aus. Das Urteil soll am 23. September fallen. lby
Ein Luchs hat sich in den Garten von Simone Vogelgesang in Schwarzach (Kreis Straubing-Bogen) verirrt. Das Jungtier war noch keine sechs Monate alt. Woher es kam, ist ein Rätsel. Jetzt ist der Luchs in Obhut des Luchsprojekts Bayern in Zwiesel, wo er mit der Flasche großgezogen wird. we