Ihr wisst ja, dass meine Entenfreundin Klara ein wenig abergläubisch ist. Neulich hat sie eine Münze im Gras gefunden. „Ein Glückspfennig“, rief sie begeistert. „Das ist doch ein 1-Cent-Stück“, quakte Ente Agnes. „Egal, das bringt bestimmt auch Glück“, quakte Klara. „Ihr solltet schauen, ob ihr auch eine Münze findet.“ Agnes nickte. Sie hoffte allerdings, mit ein paar Münzen bei den Zweibeinern im Dorf eine Leckerei kaufen zu können. Sie hätte das mit dem Geld und dem Bezahlen nämlich gern mal ausprobiert. Das brauchen wir Enten normalerweise nicht: Nest und Futter finden wir am See. Und brauchen wir Hilfe bei einer Bastelei, bitten wir Waschbär Waldemar darum. Ihm reicht unser Dank. Oder eine schöne Schwanenfeder, wie sie ihm Klara einmal geschenkt hat. „Vielleicht können wir bei den Zweibeinern statt mit Münzen einfach mit Federn bezahlen?“, quakte Agnes. „Die nehmen nur richtiges Geld“, schnatterte Klara. „Das müssen aber keine Münzen oder Scheine sein“, sagte da die Biberin Frau Dr. Raspelzahn. „Letztlich müssen sich nur alle einig sein, ob etwas wertvoll ist oder nicht.“ Sie erzählte uns von Menschen auf den fernen Santa-Cruz-Inseln im Pazifischen Ozean: Sie bezahlten lange mit Federgeld. Mehr verrate ich am Montag! Eure Paula