von Redaktion

Ente Agnes ist sauer auf die Streifengänse. Den Namen verdanken diese Vögel zwei schwarzen Streifen, die hinten quer über ihren weißen Kopf verlaufen. „Was haben sie getan?“, fragte Ente Klara. „Sie haben die Chance verpasst, ein Rätsel der Forschung zu klären“, quakte Agnes: Zweibeiner hatten 19 Streifengänse aufgezogen. Sie haben sie trainiert, in einem Windkanal zu fliegen und dabei eine Maske auf dem Kopf und einen Minirucksack auf dem Rücken zu tragen. Darin steckten Sensoren, die Körperfunktionen messen sollten. „Die Zweibeiner wollten wissen, wie diese Vögel so hoch fliegen können“, quakte Agnes. Viele Streifengänse überqueren den Himalaja, das höchste Gebirge. Ein Vogel soll gar mal über den Mount Everest geflogen sein, der 8848 Meter hoch ist. Doch wie soll eine Gans da oben genug Luft bekommen? Je höher man kommt, desto schwerer ist es für den Körper, genug Sauerstoff aufzunehmen. Die Streifengänse verbessern ihre Sauerstoff-Aufnahme aber offenbar, indem sie ihr Blut abkühlen: Das stellten die Forscher fest, als sie den Luftdruck da oben mit den Kopfmasken nachahmten. Nur: Die Gänse wollten nur wenige Minuten fliegen. So bleibt unklar, ob das für den langen Flug über den Mount Everest reichen würde. Eure Paula

Artikel 5 von 11