München –Der Landkreis München finanziert Erleichterungen für MVV-Pendler. Alle Fahrgäste sollen höchstens 522 Euro im Jahr zahlen, egal in welcher Zone sie sich nach der MVV-Reform bewegen. Mit der Reform wird ab Mitte Dezember eine M-Zone für den ganzen Großraum München eingeführt. Wer dort wohnt und eine Jahreskarte kauft, zahlt künftig 522 Euro. Mehr dürfe das Ticket auch für Pendler außerhalb der M-Zone nicht kosten, hieß es im Kreistag, der gestern einen üppigen Zuschuss beschloss. Demnach zahlt auch ein Pendler in Aying (liegt außerhalb der M-Zone) statt der eigentlich fälligen 1077 Euro für die Jahreskarte künftig nur noch 522 Euro. Die Differenz kann man sich gegen die Vorlage der Jahresabo-Bescheinigung ab Januar 2021 bei der jeweiligen Rathaus-Verwaltung erstatten lassen. Nur Ottobrunns Bürgermeister Thomas Loderer stimmte im Kreistag dagegen. Er meinte, die Politik soll die MVV-Reform nicht gleich wieder durch eigenmächtige Aktionen unterlaufen. an/pk