Pflanzen in Wüsten haben es nicht leicht. Um trotz der Trockenheit überleben zu können, haben sie verschiedene Tricks entwickelt. Da gibt es zum Beispiel die „Wiederauferstehungs-Pflanzen“. Als meine Entenfreundin Agnes davon schnatterte, klang das richtig schaurig. „Willst du damit quaken, die waren tot und spuken nun als Geisterpflanzen herum?“, quakte ich. „Aber nein. Diese Pflanzen lassen sich einfach austrocknen, wenn kein Wasser mehr da ist“, quakte sie. „Sobald es wieder Wasser gibt, wachsen sie einfach weiter.“ Das wirkt dann, als wären sie zu neuem Leben erwacht. „Dabei waren sie gar nicht tot“, quakte Agnes. Die „Rose von Jericho“ ist so eine Pflanze. Sie sieht aus wie ein vertrocknetes Knäuel. Legt man das in Wasser, saugt sich die Pflanze wie ein Schwamm voll. Dabei entfalten sich ihre Blätter, die bald schon schön grün werden. Andere Pflanzen verzichten auf solche Trockenpausen. Sie speichern das Wasser lieber in Blättern, im Stamm oder den Wurzeln. „Sukkulenten“ nennt man diese Pflanzen, zu denen auch die bekannten Kakteen gehören. „Es gibt aber noch viele andere“, quakte Agnes. Manche dieser Pflanzen graben ihre Wurzeln so tief in den Boden, dass sie an das Wasser des letzten Regens herankommen. Eure Paula