Söder folgt Udos Spuren

von Redaktion

Ministerpräsident: Besucherzentrum am Fundort denkbar

Pforzen – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kann sich am Fundort des Menschenaffen „Udo“ ein Besucherzentrum vorstellen. „Wichtig ist, dass man jetzt erst mal einen runden Tisch macht. Da müssen sich alle Beteiligten zusammensetzen“, sagte Söder gestern in Pforzen im Allgäu. Mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) besuchte er die Tongrube „Hammerschmiede“, um sich einen Eindruck des Fundorts der bis vor Kurzem unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi zu machen.

Denkbar ist laut Söder eine 3D-Simulation, um zu sehen, wie sich der Menschenaffe fortbewegte. Sibler sicherte seitens des Ministeriums fachliche Unterstützung bei der Ausarbeitung zu. Zur Finanzierung gab es keine Angaben. Zunächst müsse ein Konzept entwickelt werden.

Vergangene Woche hatte eine wissenschaftliche Veröffentlichung über Danuvius guggenmosi international für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach Erkenntnissen von Forschern weisen die Funde darauf hin, dass sich der aufrechte Gang in Europa statt in Afrika entwickelt hat – Millionen Jahre früher als bislang angenommen.  lby

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