Geretsried/Fürth – Auf dem Fußballplatz in Geretsried (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ist es am Sonntag zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen. Ein Nachwuchsspieler des 1. FC Garmisch-Partenkirchen wurde von einem Spieler der B2-Junioren des TuS Geretsried so heftig mit der Faust geschlagen, dass er sogar ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die beiden Spieler waren 15 und 16 Jahre alt.
Auslöser des Angriffs war laut FC Garmisch-Partenkirchen eine Beleidigung, die von einem Geretsrieder Spieler kam. Daraufhin habe der Spieler „sensibel reagiert“, wie der Co-Trainer einräumt. Er habe eine Tätlichkeit begangen, der Geretsrieder Spieler wurde aber nicht verletzt. Ein anderer Spieler aus Garmisch-Partenkirchen wollte schlichten und wurde dabei unvermittelt von einem anderen Geretsrieder geschlagen. Er lag etwa 30 Minuten verletzt auf dem Platz, bevor der Krankenwagen ihn abtransportierte. Der TuS will die Vorkommnisse aufarbeiten. Trainer und Abteilungsleiter hatten den Vorfall nicht gesehen. Auch juristisch wird es ein Nachspiel geben: Der Fall wird beim Jugend-Sportgericht landen. Zudem ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung.
Auch in Fürth ist am Sonntag ein Fußballspiel ausgeartet. Mehrere Spieler des ASV Fürth und des SV Burggrafenhof/Laubendorf gingen aufeinander los. Zunächst hatten sich ein 16-jähriger und ein 17-jähriger Spieler gegenseitig geohrfeigt, dann eskalierte der Streit. Ein 17-Jähriger soll einem 18-Jährigen sogar gegen den Kopf getreten haben. Der Jugendliche kam ins Krankenhaus, die Polizei ermittelt. ps/lby