In Regensburg hat eine Gentherapie gegen die angeborene Bluterkrankung Beta-Thalassämie erste Erfolge gezeigt. Eine 20-jährige Patientin sei mithilfe der Genschere Crispr/Cas9 therapiert worden und weise seit neun Monaten „normale Blutwerte“ auf, so das Universitätsklinikum Regensburg. Zuvor war sie auf Bluttransfusionen angewiesen. „Für Patienten, denen keine kurative Alternative angeboten werden kann, würde diese Therapieform die Heilung bedeuten“, so Selim Corbacioglu, Leiter der Abteilung für Stammzelltransplantation am Uniklinikum Regensburg. lby