Unheimliche Brandserie: Ist ein Feuerteufel am Werk?

von Redaktion

Fünf Brände hielten in den vergangenen Tagen die Feuerwehren zwischen Landsberg und dem Ammersee in Atem

Rott – Zwischen dem Ammersee und Landsberg breitet sich die Angst vor einem Feuerteufel aus. Eine Serie von Bränden hielt Feuerwehren und Polizei dort in Atem. Drei Stadel, ein Altpapiercontainer und mehrere Mülltonnen gingen dort seit Donnerstagabend in Flammen auf.

Treibt ein Feuerteufel sein Unwesen? Die Polizei Landsberg spricht diesen Verdacht deutlich aus. Das Polizeipräsidium in Ingolstadt hat Brandfahnder geschickt – hält sich in Bezug auf den Verdacht von Brandstiftung aber zurück. Die Fahnder würden etwaige Zusammenhänge zwischen den Bränden untersuchen.

Die Freiwilligen der Feuerwehren jedenfalls lassen ihre Handys zur Zeit nicht aus den Augen: „Wir sind in Habachtstellung“, sagt der Rotter Kommandant Christian Martin. Am frühen Samstagmorgen mussten sie zu einem Stadel-Vollbrand zwischen Rott und Pessenhausen (Kreis Landsberg am Lech) ausrücken. Mehrere landwirtschaftliche Geräte und eine Photovoltaikanlage fielen dem Feuer zum Opfer. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 200 000 Euro.

Die weiteren Brände der unheimlichen Serie: Am frühen Donnerstagabend war bei Dießen (Kreis Landsberg am Lech) eine Scheune in Flammen aufgegangen – vorläufige Bilanz: Mindestens 50 000 Euro Schaden. Sonntagnacht um 1.20 Uhr stand in Leder im Fuchstal ein Feldstadel in Flammen. Laut Polizei deuten erste Hinweise darauf hin, dass das Feuer durch Silvesterböller entfacht worden ist. In Landsberg brannte am Donnerstagabend ein Altpapiercontainer. In der selben Nacht gingen in Asch (Gemeinde Fuchstal, Kreis Landsberg am Lech) mehrere Mülltonnen in Flammen auf.  jvr

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