Kommunen suchen Wahlhelfer

von Redaktion

Aufwandsentschädigung schwankt – teils auch Lockangebote

München – Die Kommunen in Bayern suchen Wahlhelfer und locken mit unterschiedlich hohen Aufwandsentschädigungen. Spitzenreiter ist die Stadt München, dort bekommen Helfer für ihren Einsatz bei der Kommunalwahl am 15. März bis zu 180 Euro. Auf Platz zwei folgt Augsburg mit 140 Euro. Allerdings sind die freiwilligen Helfer in diesen Städten an zwei Tagen im Einsatz, weil hier die Auszählung der Stimmen länger dauert. Am wenigsten Geld unter den befragten Städten erhalten Wahlhelfer in Memmingen: 35 Euro. Die Höhe des sogenannten Erfrischungsgeldes können Kommunen selbst festlegen.

Die Stadt Regensburg bietet ein besonderes Lockangebot: Neben einer Entschädigung von bis zu 50 Euro nehmen alle Helfer an einer Verlosung teil. Dabei vergibt die Stadt 23 Geldpreise im Gesamtwert von 7250 Euro.

Wahlhelfer können sich bei den Kommunen freiwillig melden. In Würzburg haben sich schon 1200 von 1300 benötigten Helfern gefunden, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Von den 14 000 Wahlhelfern, die in München benötigt werden, haben sich bis Mitte Dezember fast 10 000 gemeldet, wie Johannes Mayer vom Kreisverwaltungsreferat mitteilte. „Das ist ein guter Wert, vor allem sind es ja noch drei Monate bis zur Wahl.“ Die meisten Städte nehmen noch Freiwillige in die Helferlisten auf. lby

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