Das große Fest des Bierkönigs

von Redaktion

Der Erdinger Weißbräu hat einen neuen Markenbotschafter: Erfolgstrainer Jürgen Klopp. Bekannt wurde der Coup gestern Abend bei der Geburtstagsfeier zum 80. Geburtstag von Inhaber Werner Brombach.

VON HANS MORITZ

Erding – Persönlich konnte Klopp, Coach des FC Liverpool, dem Jubilar zwar nicht gratulieren, doch nach dem Sieg in der Premier League gegen Wolverhampton wurde das neue Werbegesicht von Erdinger live in das eigens für die XXL-Sause aufgebaute Hüttendorf auf dem Erdinger Brauereigelände zugeschaltet. Dort feierten rund 1200 Gäste den Inhaber der größten Weißbierbrauerei der Welt, darunter seine mehr als 500 Mitarbeiter.

Ministerpräsident Markus Söder würdigte Brombach als „einen der bedeutendsten Unternehmer Bayerns“. Erdinger sei eine besondere Brauerei, „weil sie nach wie vor inhabergeführt in bayerischer Hand ist“. Der Werbejingle sei ein wahrer Ohrwurm. Söder war gleich mit zwei Kabinettskollegen gekommen, Florian und Joachim Herrmann. Auch Vorvorgänger Günther Beckstein war der Einladung gefolgt. Ihre Aufwartung machten dem Erfinder des alkoholfreien Bieres als „isotonisches Sportgetränk“ nicht zuletzt etliche Vertreter des 2001 gegründeten Teams Erdinger Alkoholfrei, darunter die Triathleten Faris Al-Sultan und Patrick Lange. Als Moderatorin fungierte die Ex-Biathletin Magadalena Neuner.

Brombach selbst berichtete, dass er von seinem Vater das Motto übernommen habe: „Zum Erfolg fährt kein Lift, da musst du die Treppe nehmen.“ Und er lüftete das Geheimnis seiner charakteristischen Brille: „Auf Hawaii schien die Sonne so stark, dass ich große Gläser gebraucht habe.“ Das Design gefiel ihm so gut, dass er sich zu Hause das Gestell individuell anfertigen ließ.

Wie sehr Brombach als Erdinger Bürger geschätzt wird, pries Landrat Martin Bayerstorfer. Er würdigte das soziale Engagement des Brauers: Am Tag der Feier kamen über 30 000 Euro Spende für die Lebenshilfe zusammen.

Deutlich mehr bekommt angeblich Klopp. Von zwei Millionen Euro pro Jahr bis 2023 ist die Rede.

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