München – Um mehr Hebammen für werdende Mütter in Bayern zu gewinnen, trifft sich ein Runder Tisch kommenden Mittwoch in Nürnberg. Dann solle das gemeinsam erarbeitete Aktionsprogramm für die Sicherstellung der Hebammenversorgung in Bayern beschlossen werden, kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) Neujahr an. „Dabei geht es zum Beispiel um die Vermittlung von Hebammen, deren Arbeitsbedingungen, die Aufklärung und Information von Schwangeren und Müttern und die Nachwuchssicherung für den Hebammenberuf.“ Über die Einzelheiten wolle sie am 8. Januar informieren.
Eine Studie des Ministeriums hatte gezeigt, dass mehr Hebammen nötig sind, um auch in Zukunft eine flächendeckende Versorgung sicherstellen zu können. Nach einem Runden Tisch zur Hebammenversorgung im Februar wurden in Arbeitsgruppen die Grundlagen für das neue Aktionsprogramm erstellt. lby