BRAUCHTUM
Die zwölf Nächte zwischen Thomasnacht, Heiliger Abend, Silvester und Dreikönig galten schon immer als eine geheimnisvolle Zeit der Reinigung, des Wandels und Neubeginns. Um böse Geister fernzuhalten, wurden Haus und Hof mit Weihrauch ausgeräuchert. Lange diente auch Fichtenharz, der „bayerische Weihrauch“, als Ersatz für den echten, kostbaren Weihrauch. Der Brauch des Räucherns, der vor allem auf dem Land in christlichen Familien noch gepflegt wird, ist uralt. Die Dreikönigsnacht ist die letzte der zwölf Rau- oder Rauchnächte.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Drei Könige sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will. Erhard mit der Hack steckt die Weihnachtstag in den Sack.