Mit Pistole im Zug

von Redaktion

36-Jähriger aus Penzberg vor Gericht

Penzberg – Es war ein Schock für die rund 80 Fahrgäste, die an einem Vormittag im Dezember 2017 mit der Regionalbahn von Penzberg (Landkreis Weilheim-Schongau) nach Starnberg unterwegs waren. Ein Mann hatte mit einer Schreckschusswaffe und einem Messer hantiert und einer anderen Passagierin erzählt, seine Exfreundin töten zu wollen. Der Zug wurde letztlich geräumt und der Mann festgenommen.

Jetzt muss sich ein 36-jährige Penzberger für diese und weitere Taten vor dem Landgericht München II verantworten. Der Angeklagte leidet an einer bipolaren affektiven Störung mit manischen Episoden. Wenn es ihm nicht gut ging, ist er in der Vergangenheit immer wieder durch Aggressionen aufgefallen. Unter anderem soll er Polizisten mit dem Tod bedroht und einen Kioskbesitzer bestohlen und angegriffen haben. Ihm wird zudem vorgeworfen, in der Wohnung seiner Mutter randaliert zu haben, eine Bekannte mit einem Messer bedroht zu haben und angekündigt zu haben, den Camper seiner Mutter anzuzünden. Mittlerweile geht es ihm psychisch besser. Der Prozess dauert an. cla

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