Mit mehreren Anrufen brachten Betrüger eine 82-jährige Starnbergerin dazu, ihnen Goldmünzen und Bargeld im Wert von knapp 30 000 Euro zu übergeben. Die Betrüger hatten sich als Polizisten ausgegeben, berichtete das Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Die Täter sollen die Frau vor einer Einbrecherbande gewarnt haben. Zur Sicherheit sollte sie ihre Ersparnisse an die Täter übergeben. Insgesamt meldeten sich in Starnberg und Fürstenfeldbruck 55 Angerufene bei der Polizei. ps
Im Amtsgericht Straubing gibt es bald keine Papierordner mehr. Vor zwei Monaten hat es als erstes bayerisches Amtsgericht ein Pilotprojekt zur elektronischen Akte gestartet. Bis 2026 muss die E-Akte deutschlandweit in allen Gerichten eingeführt werden. Im Frühjahr dieses Jahres soll mit dem Einsatz der E-Akte auch an einigen Senaten des Oberlandesgericht München begonnen werden. lby
Im mittelfränkischen Zirndorf hat eine Frau erst selbst den Rettungsdienst alarmiert und dann die behandelnde Notärztin angegriffen. Die 25-Jährige habe sich laut Polizei in einer psychischen Ausnahmesituation befunden. Sie riss der Notärztin ein Büschel Haare aus. Gegen die junge Frau wird nun wegen tätlichen Angriffs ermittelt. lby