von Redaktion

BRAUCHTUM

Wie alle Lebensbereiche war früher die Geburt eines Kindes von Bräuchen und auch abergläubischen Vorstellungen begleitet, die Eltern, oftmals in Ängste versetzten. Ihre größte Sorge galt der frühzeitigen Taufe des Neugeborenen. Starb ein Kind ungetauft, so war es nach kirchlicher Lehre kein „Christenmensch“, was für Eltern eine Horrorvorstellung war, wurden doch lange Zeit ungetaufte Kinder nicht im Friedhof, sondern außerhalb bestattet. Aus dieser Angst heraus wurden Kinder möglichst bald nach der Geburt in der heimatlichen Pfarrkirche oder in der Krankenhauskapelle von einem Priester getauft. An der sehr einfachen Taufzeremonie konnte deshalb meist nur der Taufpate/die Taufpatin teilnehmen. Eine zeitliche Verschiebung des Tauftermins oder eine Tauffeier mit der Familie, wie es heute Brauch ist, waren undenkbar.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Eier vom Tage Valentin bringen wenig Gewinn. Schnee im Februar bringt Segen fürs ganze Jahr.

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