Der Fasching ist auch in Bayern eine feste Jahreszeit, die regional nach alten Traditionen gefeiert wird. Überall sind die letzten sechs Tage vor dem Aschermittwoch der Höhepunkt der närrischen Zeit. Den Auftakt bildet der „Unsinnige Donnerstag“, auch „Gum-Peter“, „Lumpiger-“ oder „Foaster“ Donnerstag/Pfinsta genannt. Nun wagen sich die Narren in ihren Masken auch auf die Straßen. Bekannt sind die „Hemadlenzen“ in Dorfen und der „Chinesenfasching“ in Dietfurt im Altmühltal. Ein traditionelles Zentrum des Faschings ist auch Mittenwald im Werdenfelser Land. Hier haben die „Schellenrührer“ ihren großen Auftritt. Das sind Burschen, die in der traditionellen Tracht, mit großen Kuhschellen am Leib, lärmend durch die Straßen ziehen und einen Hüpftanz aufführen. Spektakulär sind auch die „Jaklschutzer“, die eine lebensgroße Puppe in die Luft schnellen lassen.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Viel Regen im Februar – viel Sonnenschein das ganze Jahr.
Jedes Fasten hat drei Fresstage.