Toter Kandidat

von Redaktion

Stimmzettel mit Namen eines Verstorbenen

Gemünden – Im unterfränkischen Gemünden steht bei der Kommunalwahl am 15. März ein toter Kandidat zur Wahl. Der am 7. Februar gestorbene Stadtrat Stefan Koberstein von der Freien Wählergemeinschaft wird sowohl bei der Stadrats- als auch bei der Kreistagswahl als Kandidat auf dem Wahlzettel stehen. Grund ist das Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz. Danach bleibt ein Kandidat auf dem Stimmzettel, wenn er innerhalb von 40 Tagen vor dem Wahltag stirbt. Zwar ist der Verstorbene nicht mehr wählbar, für ihn abgegebene Stimmen werden aber für die Liste gewertet, für die er aufgestellt war. Sie kommen den anderen Kandidaten der Liste zugute.  lby

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