BRAUCHTUM
Masken, im Alpenraum „Larven“ genannt, sind ein wichtiges Element des Faschings. Es gibt schöne und schiache Masken sowie Tiermasken, die grinsen, hüpfen, tanzen und stampfen und ihre Körper in wilden Rhythmen schwingen und schütteln. Verbunden mit dem Tragen der Maske ist stets das Lärmen mit Viehglocken, Kettenrasseln und Peitschenknallen. Die Maske verleiht dem Träger die Legitimation, wild zu toben. Die katholische Kirche tolerierte immer die „verkehrte Welt“ und lehnte das närrische Treiben nicht ab, auch wenn es immer wieder zu sexuellen Auswüchsen kam. Für sie war der Fasching das Symbol einer Welt ohne Gott und der notwendige Kontrast zur Fastenzeit. Das erklärt auch, dass die Zentren von Fasching und Karneval bis heute in katholisch geprägten Regionen und Städten sind.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Wenn Matthias kommt herbei, legt die Henne das erste Ei.
Ende Februar sind die Lerchen wieder da.