IN KÜRZE

Mann von Zug erfasst und verletzt

von Redaktion

Auf den Spuren von Schneewittchen haben sich zwei Frauen im Spessartwald verirrt und festgefahren. „Sie waren so tief im Wald, dass am Ende nur noch ein Bulldog ihr Auto aus dem Schlamm ziehen konnte“, sagte ein Polizeisprecher. Eigentlich seien die beiden auf dem Weg nach Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart) gewesen, weil dort das historische Vorbild für die Märchenfigur Schneewittchen gelebt haben soll. Nach Verlassen der Autobahn versagte aber offenbar das Navi und führte sie immer tiefer in den Wald. Die Frauen befolgten das solange, bis sie feststeckten. In ihrer Not riefen sie die Polizei, die wiederum Landwirte um Hilfe bat.  lby

Seit 2006 beschäftigte die Ermittler der Landshuter, Erdinger und Münchner Kriminalpolizei eine Serie von Raubüberfällen auf Geldinstitute, Supermärkte und Tankstellen. Jetzt steht ein 54-Jähriger aus Dingolfing (Kreis Dingolfing-Landau) vor Gericht. Er soll für zehn Überfälle verantwortlich sein. Angeklagt sind fünf Taten in den Kreisen Freising, Landshut, Dingolfing-Landau und in München. Besonders perfide: Der mutmaßliche Täter soll sich nur Frauen als Opfer ausgesucht haben. Er machte vor Gericht keine Angaben, der Prozess wird fortgesetzt.  öttl

An einem Bahnhof in Osterhofen (Kreis Deggendorf) ist am Sonntagmorgen ein stark betrunkener Mann von einem Zug erfasst und verletzt worden. Der Mann habe „unbeschreibliches Glück“ gehabt, nicht schwerer verletzt worden zu sein, sagte ein Polizeisprecher. Der 30-Jährige habe an der Bahnsteigkante gesessen und die Beine über die Kante baumeln lassen. Der Fahrer des herannahenden Regionalzuges habe noch bremsen können. Dennoch sei der Mann vom Zug erfasst und an Kopf und Brust verletzt worden. Er hatte 2,6 Promille Alkohol im Blut. lby

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