anders lernen

von Redaktion

Wenn die Schule zu ist, sind die Eltern gefragt. Denn auch zu Hause ist Lernen möglich. Nur eben anders. „Eltern können den Schulunterricht nicht simulieren“, sagt Maresi Lassek, Bundesvorsitzende des Grundschulverbandes. Dennoch sei es wichtig, den Tag wie gewohnt zu strukturieren. Klare Absprachen für Lernzeiten helfen. Der Stundenplan kann dabei außen vor bleiben. „Lassen Sie das Kind die Reihenfolge aussuchen“, rät Ilka Hoffmann von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Am besten anschaulich und spielerisch lernen. Für Grundschulkinder seien Gesellschaftsspiele geeignet. Das stärke Ausdauer, Regelverhalten und Konzentration. Statt in ein Mathebuch zu schauen, so Hoffmann, könnten Eltern jüngerer Kinder zum Beispiel Dosen mit Steinchen füllen und fragen: Wie viele Steine fehlen, damit es zehn sind? Oder man entwickelt gemeinsam eine Geschichte und schreibt die Anfangsbuchstaben der Worte auf. Ältere Kinder könnte man fragen, was sie in Biologie oder Physik interessiert, und darauf eingehen. Immer gut: Vokabeln abfragen oder das Einmaleins üben. dpa

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