Corona-Angst in Flüchtlingsheimen
In den meisten bayerischen Flüchtlingsunterkünften leben die Menschen auf engem Raum zusammen. Sie haben jetzt während der Corona-Krise kaum Möglichkeiten, genug Abstand zueinander zu halten. Doch nicht nur die große Infektionsgefahr macht Helfern und Behörden gerade Sorgen.
München – Max Niedermeier ist ratlos. Gerade hat er eine Mail vom Landratsamt Miesbach geöffnet. Als Integrationsbeauftragter wird er gebeten, den Flüchtlingen in den Unterkünften zu vermitteln, wie sie sich zu Corona-Zeiten verhalten sollen, um die Ansteckungsgefahr gering zu ha