25. März 1945: US-Truppen um General Patton beginnen mit der Artilleriebeschießung der „Festung Aschaffenburg“.
6. April: Würzburg wird besetzt. 13. und 14. April: Kulmbach, Bayreuth und Lichtenfels sind erobert. US-Truppen stoßen auf die Autobahn München-Berlin vor. 15. April: Evakuierung des KZ Flossenbürg und seiner Außenlager. 16. bis 20. April: Schlacht um Nürnberg, nach der Kapitulation verlagern sich die Kämpfe an die Donaustädte. 18. April: Luftangriff auf Freising (230 Tote) und den Fliegerhorst Erding. 26. April: Todesmarsch von KZ-Häftlingen aus Dachau zieht Richtung Süden (bis ins Tölzer Land). 27. April: von Westen her stoßen US-Truppen mit Unterstützung durch Franzosen bis nach Neu-Ulm, Kempten, Memmingen und Kaufbeuren vor. 27./28. April: „Freiheitsaktion Bayern“ will den Krieg in Oberbayern beenden, scheitert aber. 30. April: München wird befreit. 1. und 2. Mai: Amerikaner ziehen kampflos in Rosenheim und Mühldorf ein. 4. Mai: Die 3. US-Infanteriedivision besetzt als letzten Ort Berchtesgaden.
Aufruf und Literaturtipp
In den kommenden Wochen wollen wir aus verschiedenen Blickwinkeln das Kriegsende in Bayern beleuchten. Wer interessante Dokumente oder Fotos zu diesem Thema besitzt, kann sich gerne an unsere Redaktion wenden. Kontakt: Dirk.Walter@ovb.net
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