Medizin-Examen soll ausfallen

von Redaktion

Studierende fürchten „Hammerprüfung“ im kommenden Jahr

München – Die Prüfungen zum zweiten Staatsexamen der Medizinstudenten sollten bundesweit ab dem 15. April stattfinden. Das Gesundheitsministerium hat allerdings andere Pläne: Die Studierenden sollen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie helfen und ihre Prüfungen ein Jahr später ablegen.

„Wir erkennen an, dass aufgrund der Krankenversorgungslage Änderungen im Studienablauf notwendig werden können“, heißt es in einer Stellungnahme der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd). „Das geplante Vorhaben stellt jedoch eine unzumutbare Härte für die Studierenden dar.“ Die Medizinstudenten befänden sich bereits in der Vorbereitung aufs Examen. Bei einer Verschiebung müssten sie 2021 eine „Hammerprüfung“ absolvieren. Heute soll der Bundesrat über die Änderung der Approbationsordnung und damit die mögliche Verschiebung entscheiden.  mm

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