München – Nach der von der Corona-Krise geprägten Stichwahl in Bayerns Kommunen am Sonntag werden die Bürger vielerorts länger als üblich auf das Ergebnis warten müssen. In mehreren Kommunen wird die Auszählung der rein per Briefwahl abgegebenen Stimmen erst am Montag starten. So werden etwa in Erlangen in der Corona-Krise keine freiwilligen Wahlhelfer eingesetzt, sondern städtische Bedienstete, die am Montag ins Büro kommen. Ein ähnliches Verfahren haben etwa Aschaffenburg und Forchheim angekündigt.
Das Innenministerium erwartet zudem unter anderem, dass zugesandte Briefwahlunterlagen als unzustellbar zu den Wahlämtern zurückkommen. Den Betroffenen müsse eine Möglichkeit – etwa in den Rathäusern – eingeräumt werden, dennoch zu wählen. Insgesamt wird am Sonntag in 750 Kommunen und Landkreisen bei einer Stichwahl erneut gewählt. lby