Einkaufstouristen im Grenzgebiet

von Redaktion

Ulm – In Ulm ja, in Neu-Ulm nein: Während im Südwesten seit Montag in vielen Geschäften wieder eingekauft werden darf, bleiben die meisten Läden in Bayern noch bis kommende Woche geschlossen. Die beiden Nachbarländer gehen getrennte Wege bei den Lockerungen während der Corona-Epidemie. Die Stadt Ulm rechnet deshalb mit bayerischen Einkaufstouristen, wie eine Sprecherin gestern sagte. Befürchtungen, dass der Ansturm aus Bayern in den kommenden Tagen zu groß sein könnte, gebe es aber nicht. Zahlreiche Bayern seien zuletzt schon in die Ulmer Baumärkte geströmt, die im Freistaat erst gestern öffneten.

Der bayerische Einzelhandel bezeichnete die unterschiedlichen Lockerungen in den Nachbarländern als große Ungerechtigkeit. „Die Staatsregierung lässt uns am ausgestreckten Arm verhungern“, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann.  lby

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