In der Corona-Krise sollten 35 Soldaten der Bundeswehr in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Bamberg aushelfen – jetzt sind sie selbst in Quarantäne. Eine Person aus dem Team habe sich angesteckt, teilte das Landratsamt mit. Ob die Infektion bei der Arbeit im Altenheim passiert sei, sei noch unklar. Vor ihrem Einsatz seien aber alle Soldaten negativ getestet worden. „Die Bundeswehr wird Mitte dieser Woche ein neues Team senden“, hieß es weiter. Auch die neu ankommenden Soldaten sollen erst untersucht werden. In Bayern helfen momentan knapp 200 Soldaten im Kampf gegen das Virus. Mehrere Hundert wären abrufbar.
Im Prozess um einen Mord vor 40 Jahren in Aschaffenburg hat ein neues zahnmedizinisches Gutachten keine Klarheit schaffen können. Die an der Leiche der damals 15-Jährigen gefundene Bissspur sei nicht klar dem Gebiss des Angeklagten zuzuordnen, sagte der Gutachter gestern aus. Der 57-Jährige bestreitet die Tat im Jahr 1979. Die Bisswunde gilt als wesentlicher Hinweis in dem Verfahren. lby
Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern ruft die Diözesen auf, unabhängige Ombudsstellen zur noch besseren Prävention und Aufarbeitung von Missbrauch einzurichten. Diese Stellen sollten von den Diözesen finanziert werden und unabhängig arbeiten, heißt es. Sie sollen Hilfesuchende beraten, die einen Verdacht äußern. mm