IN KÜRZE

Erste Bilanz zu Hamsterkäufen

von Redaktion

Mehr als 40 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer 15-Jährigen in Aschaffenburg ist der Angeklagte im Mordprozess freigesprochen worden. Das Landgericht Aschaffenburg folgte in seinem Urteil am Donnerstag den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung. „Nach der durchgeführten äußerst umfangreichen Beweisaufnahme ist auch nicht ansatzweise bewiesen, dass der Angeklagte am 18.12.1979 Christiane J. ermordet hat“, sagte der Vorsitzende der Kammer, Karsten Krebs, in seiner mündlichen Urteilsbegründung.  lby

Die neue Meldestelle für Antisemitismus in Bayern hat 2019 insgesamt 178 Vorfälle registriert. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) hervor. Unter den Fällen seien eine schwere Körperverletzung und neun Angriffe, elf gezielte Sachbeschädigungen sowie acht Bedrohungen. Als einen schwerwiegenden Zwischenfall im Freistaat wertet die Informationsstelle beispielsweise einen Angriff auf einen Rabbiner und seine beiden erwachsenen Söhne Anfang August in München. Die drei Männer wurden damals nahe einer Synagoge beleidigt, einer von ihnen bespuckt.  lby

Wie sehr die Menschen in Bayern zu Beginn der Corona-Krise gehamstert haben, machen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik deutlich: Im Lebensmittel-Einzelhandel stieg der nominale Umsatz im März 2020 im Vergleich zum März 2019 um 13,8 Prozent. Preisbereinigt lag der Anstieg immerhin noch bei einem Plus von 10,9 Prozent. Während der Lebensmittel-Einzelhandel im Jahresvergleich sein Personal um 3,3 Prozent aufstockte, ging die Zahl der Beschäftigten im Handel mit Nicht-Lebensmitteln um 0,8 Prozent zurück. lby

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