BRAUCHTUM

von Redaktion

Die Nacht zum 1. Mai, die Walpurgisnacht – die nur mit dem Namen an die Heilige Walburga erinnert –, ist bei uns bekannt und auch gefürchtet als „Freinacht“, in der Jugendliche durch die Straßen ziehen und allerlei Unfug und Streiche veranstalten – zum Ärger vieler Hausbesitzer. Nach altem Volksglauben, der bis ins Mittelalter zurückreicht, ist die Walpurgisnacht erfüllt von bösen Geistern und Dämonen, von Druden und Hexen, die den Frühjahrseinzug verhindern wollen und Haus und Hof, Vieh und Mensch bedrohen. Der Walpurgisnacht folgt am 1. Mai nach altem Brauch das freudige Aufstellen des Maibaums, des Zeichens des Frühlings und neuen Lebens.

BAUERN- UND WETTERREGELN

April trocken lässt die Keime stocken. Regen in der Walpurgisnacht hat immer ein gutes Jahr gebracht.

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