IN KÜRZE

18 000 Zigaretten in Postpaketen entdeckt

von Redaktion

Kein Bussi auf dem Gipfel, Mundschutz und Desinfektion im Rucksack dabei: Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat seine Empfehlungen in der Corona-Krise angepasst und sieht Wanderungen wieder als vertretbar an. Allerdings seien Regeln zu beachten, teilte der DAV gestern mit. Vor allem gelte: Abstand halten und Zurückhaltung bei der Tourenplanung, um Unfälle und damit auch eine zusätzliche Belastung der Krankenhäuser zu vermeiden. Auf gewohnte Rituale wie Händeschütteln oder Umarmungen am Gipfel sollten Wanderer verzichten. Bislang hatte der DAV appelliert, auf Bergtouren ganz zu verzichten.  lby

Die Golfanlage Bergkramerhof in Wolfratshausen ist seit gestern auf Anordnung des Landratsamtes wieder geschlossen. Die Anordnung gilt bis einschließlich diesen Sonntag. Golfplatzchef Josef Hingerl hatte am Montag aus Protest gegen die Corona-Beschränkungen ohne Genehmigung eröffnet. Nun droht ihm ein Zwangsgeld von 25 000 Euro pro Tag, sollte er vor dem kommenden Montag, an dem bayernweit alle Golfplätze wieder starten dürfen, noch mal öffnen. Hingerl betonte, er wolle aber weiterhin gerichtlich feststellen lassen, ob die Schließung der Golfanlagen rechtmäßig war.  rst

Auf der Suche nach einem neuen Brennstoff für den wegen des Betriebs mit hochangereichertem Uran umstrittenen Forschungsreaktor FRM II in Garching (Kreis München) gibt es Fortschritte. Bei der Herstellung eines niedriger angereicherten Brennstoffs gehe es voran, teilte die Technische Universität München (TUM) als Betreiberin am Dienstag mit. Die TUM und der französische Brennelemente-Fertiger Framatome haben das Pilotprojekt zur Fertigung eines Brennstoffs mit einer Anreicherung von 19,75 Prozent im vergangenen Jahr vereinbart. Die ersten Prototypen sollen Anfang 2021 hergestellt werden und 2022 in die Produktion gehen. Bisher läuft der Reaktor mit 93 Prozent angereichertem Uran. Atomgegner, Umweltschützer und Grüne kritisieren dies seit Langem.  lby

Zöllner haben bei der Kontrolle eines Fahrzeugs eines großen Postdienstleisters in Berg bei Hof fast 18 000 unversteuerte Zigaretten entdeckt. Zudem wurden bei der Kontrolle Ende April 1000 sogenannte Heets gefunden, die zum Rauchen in E-Zigaretten verwendet werden, wie das Hauptzollamt Erfurt am Dienstag mitteilte. Die sichergestellte Schmuggelware befand sich in einem Fahrzeug, das Pakete von Tschechien nach Deutschland transportiert hatte.  lby

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