IN KÜRZE

Schusslöcher in Kirchturmdach

von Redaktion

Das bayerische Landeskriminalamt hat bei Durchsuchungen im Landkreis Freising 145 000 Euro Falschgeld beschlagnahmt. Außerdem fanden die Beamten Material, um noch mehr davon herzustellen,. Ein 24 Jahre alter Mann, in dessen beiden Wohnsitzen das Falschgeld gefunden wurde, sitzt wegen Geldfälscher-Verdachtes in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft Landshut ermittelt weiter gegen mutmaßliche Abnehmer des Falschgeldes. Bei den gefälschten Geldscheinen handelt es sich um sogenannte Prop-Copy-Banknoten, die der Verdächtige im Internet erworben und deutschlandweit weiterverkauft haben soll. Die Scheine tragen einen „Copy“-Hinweis auf der Rückseite, der – bei genauem Hinschauen – darauf hinweist, dass es sich um eine Kopie handelt.  lby

Vor fast fünf Jahren hat ein heute 18-Jähriger mutmaßlich einen Zugwaggon verwüstet – nun bekommt er die Quittung dafür. Eine damals am Tatort gesicherte DNA-Spur konnte dem jungen Mann aus dem Landkreis Kulmbach zugeordnet werden, als er kürzlich wegen eines anderen Vergehens aufgefallen und von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt worden war. Er soll im August 2015 einen Restaurant-Waggon, der im Bahnhof Neuenmarkt auf dem Abstellgleis stand, verwüstet, die Wände mit Graffiti besprüht, Fensterscheiben eingeschlagen und Mobiliar zerstört haben. Dabei entstand ein Schaden von mehr als 8000 Euro.  lby

Bei einer Routinekontrolle am Dach eines Kirchturms in Mittenwald (Kreis Garmisch-Partenkirchen) sind 20 mehrere Jahre alte Einschusslöcher entdeckt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war zunächst völlig unklar, wer auf das Dach geschossen hatte. Die Beamten bitten daher Zeugen, sich zu melden. Einem Polizeisprecher zufolge müssen die Einschusslöcher mindestens zwei Jahre alt sein, weil das Kupferdach sich an den Einschussrändern schon erheblich verfärbt hat. Außerdem sei davon auszugehen, dass die Schüsse von einer Langwaffe abgegeben wurden. Den Schaden beläuft sich auf rund 25 000 Euro.  lby

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