München – Für rund 28 500 Abiturienten an Bayerns Beruflichen Oberschulen wird es Ernst: Von Donnerstag an müssen sie ihre schriftlichen Abiturprüfungen ablegen. Die Prüfungswoche beginnt mit dem Fach Deutsch, gefolgt von Englisch (Freitag) und Mathematik (22. Juni) sowie dem sogenannten Profilfach (23. Juni), wie das Kultusministerium am Montag mitteilte.
Der ursprüngliche Termin Ende Mai war aufgrund der durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Schulschließungen um rund einen Monat nach hinten verlegt worden. Die Prüflinge hätten sich aber nach ihrer Rückkehr in den Unterricht ab dem 27. April gemeinsam mit ihren Lehrern gezielt auf die Prüfungen vorbereiten können. Wegen des Infektionsschutzes besuchten die Schüler seither ausschließlich die Kurse in ihren Fachabitur- und Abiturfächern.
Rund 22 500 junge Menschen in Bayern streben heuer die Fachhochschulreife an, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife rund 6000. Im Erfolgsfall erhalten die Absolventen dann am 29. Juli ihre Zeugnisse.
Mit siebenwöchiger Verspätung beginnen am Dienstag zudem die Abschlussprüfungen für die Auszubildenden der Industrie- und Handelskammern in Bayern. Auch bei den Prüfungen dieser rund 38 000 Absolventen gelten Hygienemaßnahmen, einen Mundschutz müssen die Auszubildenden allerdings nur beim Betreten und Verlassen der Räume tragen. Den Anfang machen am Dienstag und Mittwoch gut 11 400 Prüflinge in mehr als 130 technischen Berufen mit ihren schriftlichen Abschlussprüfungen. Am Donnerstag folgen gut 26 400 Prüflinge in den mehr als 60 kaufmännischen Berufen. lby