Nach einem behördlichen Halteverbot für Kühe hat sich eine Landwirtsfamilie aus dem Allgäu mit dem Landratsamt im Rahmen eines Gerichtsverfahrens geeinigt. Wie ein Sprecher des Verwaltungsgerichts in Augsburg am Donnerstag erklärte, dürfen die Kläger, ein Ehepaar und dessen volljähriger Sohn, vorläufig selbstständig keine Tiere mehr halten, aber auf anderen Höfen arbeiten. Den eigenen Rinderbestand habe die Familie mittlerweile verkauft. Zahlreiche der 480 Milchkühe und 100 Kälber waren krank oder unterernährt, etwa jedes zweite Tier hatte wegen mangelhafter Haltung Klauenprobleme. lby