Therme Erding hat wieder geöffnet – weitere Bäder folgen

von Redaktion

Erding – Nach mehr als dreimonatiger Zwangsschließung wegen Corona hat die Therme Erding seit gestern wieder geöffnet. Zum inoffiziellen Pre-Opening am Mittwochabend waren knapp 700 Badegäste in die größte Therme der Welt gekommen.

Dort gilt ein Schutzkonzept, das weiter reicht als das des klassischen Thermenlandes Österreich. Der Einlass ist so gesteuert, dass jeder Badegast 20 Quadratmeter zur Verfügung hat. Für jedes Becken sind Obergrenzen festgelegt. Überall finden sich Abtandshalter und Desinfektionsmittelspender. Froh ist Prokurist Marcus Maier, dass er auch die Saunen wieder aufsperren darf – mit Aufgüssen, aber noch ohne Wedeln. Er und Inhaber Jörg Wund hatten die Politik darauf gedrängt, nach dem Lockdown am 13. März wieder aufsperren zu dürfen, um nicht in wirtschaftliche Schieflage zu geraten. Sogar Erdings Landrat Martin Bayerstorfer hatte bei Innenminister Joachim Herrmann interveniert. Nach dem Urteil aus Regensburg hatte auch die Therme mit einer Klage gegen den Freistaat spekuliert. Der Wellnesstempel war gleich nach der Öffnung gut besucht. Gestern kamen rund 1800 Gäste zum Baden.

Die Badewelt im Schongauer „Plantsch“ bleibt wegen technischer Umbaumaßnahmen noch bis einschließlich 24. Juli geschlossen. Das Saunaland ist dort ab Samstag wieder geöffnet – allerdings mit Corona-bedingten Einschränkungen, die auf der Internetseite des Plantsch veröffentlicht sind.

Die Kristiall-Therme Trimini in Kochel (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) öffnet heute wieder ihr Vitalbad inklusive Außenanlagen – zumindest tageweise. Die Sauna soll Anfang Juli wieder eingeschränkt den Betrieb aufnehmen. Das Seebad in Starnberg ist ab kommenden Montag wieder geöffnet. ham/mm

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