IN KÜRZE

von Redaktion

Pünktlich zum Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs in Bayerns Kitas starteten gestern auch die freiwilligen Reihentests für alle Erzieher. „Unsere Fach- und Ergänzungskräfte leisten seit Monaten Herausragendes. Auch wenn das Ansteckungsrisiko derzeit aufgrund der geringen Fallzahlen in Bayern sehr gering ist, verstehe ich die Sorge der pädagogischen Beschäftigten in den Einrichtungen“, sagte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU). Die Kosten für die Tests übernimmt der Freistaat. Geplant seien zwei Durchläufe: Der erste Reihentest erfolgt nach Angaben des Ministeriums im Juli oder August und der zweite mit dem geplanten Regelbetrieb ab 1. September.  lby

Nach den lebensgefährlichen Tritten gegen den Kopf eines 53-Jährigen in Nürnberg am vergangenen Sonntag hat sich der mutmaßliche Täter der Polizei gestellt. Die Fahndung nach dem Mann sei aufgehoben worden, teilte die Polizei mit. Die Tat, die zunächst als versuchtes Tötungsdelikt geführt worden sei, werde nun als Körperverletzungsdelikt weiterbehandelt. Das Opfer liegt weiter auf der Intensivstation.

Rund ein Dutzend Frauen habe er ohne deren Einverständnis beim Sex gefilmt, vergewaltigt habe er jedoch keine – so lautete das Teilgeständnis eines 30-Jährigen am Mittwoch vor dem Landgericht Würzburg. Der Sex mit den Frauen sei einvernehmlich gewesen. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders und wirft dem Angeklagten neben den heimlich aufgezeichneten Sex-Videos auch drei Vergewaltigungen vor. Die Frauen hatte er über Portale wie Tinder und Lovoo kennengelernt.  lby

Mit dem Verbot der rechtsextremistischen Vereinigung „Freies Netz Süd“ hat der Freistaat auch ein Haus in Regnitzlosau/Oberfranken beschlagnahmt – doch das war rechtswidrig, wie der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München mitteilte. In dem Gebäude hatte die Organisation ihren Sitz. Die Besitzerin des Hauses hatte geklagt, weil sie nichts von den politischen Aktivitäten dort gewusst habe.  lby

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