Ein Bergbauer hat im österreichischen Pinzgau den Weg über seine Almflächen mit einem großen Holzzaun für Wanderer gesperrt – als Reaktion auf das umstrittene Urteil des Obersten Gerichtshofs nach einer Kuh-Attacke in Tirol. Das Gericht hatte einem Bergbauern die Teilschuld an dem tödlichen Angriff einer Mutterkuh auf eine Wanderin gegeben, er musste eine sechsstellige Strafe zahlen. Der Bergbauer im Pinzgau argumentiert nun, er könne die Sicherheit der Wanderer auf seinem Grundstück nicht gewährleisten. Der Alpenverein protestiert heftig gegen die Sperrung, sie sei willkürlich und widerspreche der Wegefreiheit. Nun hat sich sogar die Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) eingeschaltet.