Starnberg – Nach dem Corona-Ausbruch bei dem Cateringunternehmen Apetito in Gilching (Kreis Starnberg) gab es inzwischen Reihentestungen in fünf Asyl-Gemeinschaftsunterkünften. Hunderte Testergebnisse stehen aber noch aus. Bislang wurden 24 Asylbewerber sowie zwölf weitere Bürger aus dem Landkreis Starnberg positiv getestet. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 15,4, gerechnet auf 100 000 Einwohner.
Die Behörden ermitteln, welche Firmen im fraglichen Zeitraum Kontakt mit dem Cateringunternehmen hatten. Mit dem Virus infiziert haben sich auch zwei Mitarbeiter eines Transportunternehmens, das Waren von Gilching ins Klinikum Großhadern transportiert. Laut dem Landratsamt Starnberg wurde geprüft, ob eine Einbringung des Virus in das Krankenhaus möglich war. Weil das Hygienekonzept der Klinik aber eine kontaktlose Übergabeprozedur vorsieht, sei das „äußerst unwahrscheinlich“.
Aus dem Umfeld von Apetito stammt außerdem eine Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Germering (Kreis Fürstenfeldbruck). Sie wurde als Kontaktperson erster Kategorie positiv auf das Virus getestet. Die Kita ist zwei Wochen geschlossen, es gibt Tests für die anderen Mitarbeiter und die von der Frau betreuten Kinder. mm,st, sk