IN KÜRZE

von Redaktion

Mit einem Messer hat ein 65-jähriger Mann beim Spazierengehen auf den Hund seiner elfjährigen Nachbarin eingestochen. Das Mädchen war laut Polizei am Montag mit ihrem Hund auf einem Feldweg bei Sachsen nahe Ansbach unterwegs. Dort traf es das Nachbarsehepaar samt eigenem Hund. Als der Hund der Elfjährigen ungestüm auf den Nachbarshund zulief und das Mädchen ihn nicht halten konnte, packte der 65-Jährige demnach das Tier und stach mit einem Taschenmesser mehrfach zu. Anschließend ging das Ehepaar mit seinem Hund nach Hause. Das verletzte Tier musste vom Tierarzt versorgt werden, gegen den Nachbarn wird nun strafrechtlich ermittelt.  lby

In Bayrischzell (Kreis Miesbach) sollen die Bürger über die Zukunft ihres defizitären Freibades entscheiden. Das hat der örtliche Gemeinderat beschlossen. In einem Bürgerentscheid im Herbst sollen die Einheimischen darüber abstimmen, ob das Schwimmbad weiter betrieben wird. Aktuell macht das Bad pro Jahr 180 000 Euro Minus. Stimmen die Bürger für den Erhalt, stellt sich im Anschluss die Frage, ob das Schwimmbad generalsaniert oder in ein Naturfreibad umgebaut werden soll. Zur Finanzierung eines Umbaus könnte auch die Kurtaxe im Ort erhöht werden.  dwe

Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau in Nürnberg ist ein verdächtiger 26-Jähriger in die Psychiatrie gekommen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen ihn wegen Totschlags. Es gebe Hinweise, dass der junge Mann die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen habe, sagte Oberstaatsanwalt Philip Engl am Dienstag. Demnach werde es mehrere Monate dauern, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Dann werde sich entscheiden, ob die Staatsanwaltschaft Anklage erheben wird, oder ob der 26-Jährige dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden soll. Wie genau die junge Frau ums Leben kam und in welchem Verhältnis sie zu dem Verdächtigen stand, wollte Engl nicht sagen.  lby

Ein 46-jähriger Mann soll im vergangenen November einem Trinkkumpanen am Freisinger Bahnhof 10 000 Euro geboten haben, damit dieser seine Ex-Frau „totschlage wie einen Hund“. Doch sein Gegenüber lehnte ab und vertraute sich nach anfänglichem Zögern der Polizei an. Nun wurde der 46-jährige gebürtige Kroate, der bereits wegen einer Körperverletzung gegen seine Ex-Frau verurteilt worden war, wegen versuchter Anstiftung zum Mord zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Die Schilderung des Zeugen war nach Ansicht des Gerichts glaubwürdig, obwohl beide Männer bei dem Gespräch hochgradig alkoholisiert waren. Es wurde die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. ak

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